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Kunstherz als Alternative zum fehlenden Spenderorgan?

Abbildung Herz
Herz. Bild: Camilo Jimenez



Essen (gl/pl) – In Deutschland führt die Herzinsuffizienz jährlich zu rund 465.000 Klinikeinweisungen. Bei hochgradiger Herzschwäche bleibt als letzte Chance oft nur die Transplantation eines Spenderherzen. Davon gibt es allerdings viel zu wenig. Dieser Organmagel wird aktuell vielfach durch künstliche Herzen, also Herzkammerunterstützungssysteme, ausgeglichen. Etwa 1.000 Stück kommen jedes Jahr zum Einsatz. Die ursprüngliche Übergangslösung für die Wartezeit bis zur Transplantation werde aber immer häufiger zur Dauerlösung, die die Lebensqualität von Schwerkranken zwar verbessere, aber eben nicht dafür gedacht sei, meint Herzchirurg und Transplantationsmediziner Prof. Dr. med. Jan Gummert vom Vorstand der Deutschen Herzstiftung. In der aktuellen Ausgabe (3/20) von HERZ heute, der Zeitschrift der Herzstiftung, finden sich viele Beiträge zum Themenschwerpunkt Herztransplantation.