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Schleudertrauma: Neue Technologie für die Diagnose von Folgeschäden

Wie beim Blick in den Himmel, ist beim Upright-MRT nach oben hin alles offen. Bild: gl

Köln (gl/sb) – Die Diagnose der durch ein Schleudertrauma entstandenen Verletzungen ist in der Regel schwierig. Die typischen Verletzungen wie Steifheit im Nacken, erschwertes Kopfdrehen, migräneartige Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen oder auch Schwindelanfälle sind oft nicht eindeutig nachweisbar. Somit verschwinden die Beschwerden meistens nicht von alleine und lassen sich aufgrund der mangelhaften Diagnosemöglichkeiten nur schwer therapeutisch behandeln.

Ein innovatives Magnetresonanztomographie-Verfahren will jetzt eine neue Möglichkeit zur Diagnose solcher Verletzungen offerieren. Die neue Technologie: Upright-MRT. Dabei handelt es sich um einen völlig offenen Kernspintomographen, in dem Schädigungen der komplexen Kopfgelenkregion sowie Weichteilverletzungen der Halswirbelsäule unter der natürlichen Gewichtsbelastung detailliert sichtbar werden. Die Tatsache, dass dieses Gerät komplett offen ist, soll Ärzten die Möglichkeit bieten, den Patienten in verschiedenen Körperhaltungen zu scannen und so den Bereich von der Wirbelsäule bis zum Nacken unter herkömmlichen Belastungen im Alltag zu untersuchen. Im bislang herkömmlichen Röhrensystem wird der Patient dagegen nur im Liegen gescannt. Der Nachteil liegt darin, dass im Sitzen oder Stehen ein viel höherer Gewichtsdruck auf Wirbel, Bänder und Nerven wirkt, der ganz andere Schmerzen verursachen kann als im Liegen. Somit will der Upright-MRT deutlich zuverlässigere Diagnosen als das bislang herkömmliche Röhrensystem ermöglichen.

Praxen mit einem Upright-MRT finden sich aktuell in München, Frankfurt, Köln, Hannover und Hamburg. Ein erfahrenes Praxis-Team widmet sich jeweils dem Patienten mit individueller Betreuung. Im Anschluss an die Aufnahme erläutert ein Radiologe direkt den Befund.