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Pläne für die zukünftige Pflege

Pflegerin mit Rollstuhlpatient
Pläne für die zukünftige Pflege

Die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geplante Reform der Pflegeversicherung würde zahlreiche Menschen in Pflegeheimen und deren Angehörige deutlich entlasten. Sie umfasst unter anderem, dass die monatlichen Eigenanteile der Heimbewohner für Pflegeentgelte und Ausbildungskosten, die auf 700 Euro begrenzt werden sollen. Nach längstens 36 Monaten soll die Pflegeversicherung diese Kosten voll übernehmen.  Zusätzlich soll die Höhe der Eigenanteile weiter sinken, indem sich die Bundesländer mit einem monatlichen Zuschuss von 100 Euro pro Heimbewohner an den Investitionskosten beteiligen. Entstehende Mehrausgaben der Pflegeversicherung sollen größtenteils über Steuermittel finanziert werden.

Wirksamkeit der Reform

Eine Studie der DAK zeigt, dass die Anzahl der Empfänger der Pflegehilfe in Pflegeheimen durch die geplante Reform auf 25 Prozent sinken würde. Das wäre der Bestwert seit über 20 Jahren. Andererseits würde der Studie zufolge die Anzahl ohne die Reform auf knapp 37 Prozent ansteigen. Dies wäre ein Rekordwert seit 1997. Die Politik sieht einen weiteren Aspekt der Reform: Länder und Kommunen könnten bei der Hilfe zur Pflege um zwei Milliarden Euro entlastet werden und hätten so zusätzlichen Spielraum für die geplante Mitfinanzierung der Investitionskosten, heißt es.