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Legionellen unter der Dusche: So können sich Sporthallenbetreiber schützen

Legionellen unter der Dusche: So können sich Sporthallenbetreiber schützen Foto: iStock.com/Ralf Geithe
Legionellen unter der Dusche: So können sich Sporthallenbetreiber schützen Foto: iStock.com/Ralf Geithe

Seit geraumer Zeit ist Freizeitsport in Hallen untersagt. Schuld ist die aktuelle Krisensituation. Während Sportanlagenbesitzer darauf hoffen, ihre Türen bald wieder öffnen zu dürfen, gibt es eine mikroskopisch kleine Lebensform, welche von den aktuellen Beschränkungen profitiert: Legionellen. Diese Erreger bilden und vermehren sich in stillstehenden Wasserleitungen. Die ungenutzten Trinkwasserrohre der geschlossenen Sportanlagen sind somit eine willkommene Einladung für die Erreger.

Thermische Desinfektion der Trinkwasserleitungen reicht nicht aus

Legionellen verursachen bei vielen Menschen grippeähnliche Symptome. Um das Risiko einer Erkrankung zu umgehen, gelten bundesweit einheitliche Hygienevorschriften, etwa die EU-Trinkwasserhygiene, die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) oder die Leitlinien des Umweltbundesamtes (UBA). Trotz dieser Vorschriften kommt es gelegentlich zu einem erhöhten Legionellen-Befall. Um die Erreger dann aus den Wasserleitungen zu vertreiben, greifen die Verantwortlichen meist auf die Methode der thermischen Desinfektion zurück. Demnach spülen sie jede Trinkwasserzapfstelle der Anlage für drei Minuten mit 70 Grad heißem Wasser. Die Legionellen sollen dadurch abgetötet werden. Bei einem Legionellen-Vorkommen soll diese Methode, unterstützt durch die gesetzlich vorgeschriebene Gefährdungsanalyse, zur Bekämpfung der Erreger ausreichen. Nach der Meinung vieler Experten benötigt es jedoch weitere Maßnahmen, um die sichere Benutzung der Wasserleitungen gewährleisten zu können. Oftmals wird an diesem Punkt die Mikrobiologische Sanierung (MBS) als Schlüssel zum Erfolg genannt.

MBS: unterbrechungsfreie Nutzung möglich

Für eine Mikrobiologische Sanierung benötigt man ein entsprechendes Mittel zur Desinfektion des Wassers in Kombination mit einer professionellen Hygienestation. Ein zielführendes Zusammenspiel der einzelnen Komponenten bietet beispielswiese das System von ANRO. Es besteht aus einem Dosierbehälter mit Dosierpumpe, Kaltwasserzähler mit Reedkontakt (Taktung pro Liter Kaltwasser), Impfventil mit Titan-Rückschlagfeder sowie Trockenlaufschutz. Befüllt wird die Station mit ANOSAN® TWDieses Mittel kommt ohne Alkohol, Aldehyde oder Farb- und Duftstoffe aus. Es wirkt bakterizid, fungizid und viruzid. Die dazugehörige Hygienestation wird von einem zuständigen Experten in der Sportanlage installiert. Mit deren Hilfe wird die Lösung direkt nach der Gebäudeeinführung automatisch in die Kaltwasserleitung injiziert. Nach der Inbetriebnahme pumpt sie die Lösung, welche auf einer speziell bearbeiteten und aktivierten Mischung aus Salz und Wasser basiert, in regelmäßigen Abständen in die Wasserleitungen. Ein großer Vorteil der MBS: eine Unterbrechung der Wasserzufuhr ist nicht notwendig. Diese Methode wird in der Regel fortgeführt, bis die Legionellen inaktiviert oder zerstört sind und sich nicht mehr fortpflanzen können. Wann der Zeitpunkt der vollständigen Trinkwasserreinigung erreicht ist, prüft ein extra dafür geschulter „Experte der mikrobiologischen Sanierung“ für den Auftraggeber.

Dieser Artikel wurde von Pressebüro LAAKS im Auftrag von ANRO GmbH + Co.KG verfasst.