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Wie Eltern Kurzsichtigkeit bei Kindern erkennen und vorbeugen können

Kind mit Smartphone
Kurzsichtigkeit bei Kindern erkennen und vorbeugen. Foto: Diego Passadori


München (gl/sb) – Nach Angaben der Krankenkasse Barmer trägt jedes vierte Kind im Grundschulalter zwischen fünf und neun Jahren eine Brille. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass die Augen der Kinder heutzutage mehr gefordert sind als je zuvor. 

Kinder, die häufig und lange auf ein Smartphone oder ähnliche Bildschirme schauen, riskieren eine Myopie (Kurzsichtigkeit). Doch nicht nur die intensive Nutzung von Smartphones und Bildschirmen stellt ein Risiko dar. Langes und pausenloses Lesen kann ebenfalls schädlich für die Augen der Kinder sein. Der Grund dafür: die Augen sind dabei über einen längeren Zeitraum ständig auf Dinge im Nahbereich fokussiert, sie müssen sich nur auf eine Distanz einstellen. Dies “führt zu einem verstärkten Längenwachstum des Augapfels und der Abstand zwischen Augenlinse und Netzhaut vergrößert sich”, so Professor Dr. Frank G. Holz, Vorsitzender der Stiftung Auge. 

Um einer Myopie vorzubeugen, reicht es laut den Experten der Stiftung Auge schon, wenn die Kinder als Ausgleich täglich mindestens 40 Minuten im Freien spielen. Dabei bremst das Tageslicht das übermäßige Längenwachstum des Augapfels.

Zeigt ein Kind Anzeichen für eine Kurzsichtigkeit, sollten Eltern einen Augenarzt aufsuchen. „Wenn Kinder beim Blick in die Ferne die Augen zusammenkneifen oder sie sich Bücher oder Spielsachen sehr nah vor die Augen halten, könnte dies auf eine Kurzsichtigkeit hindeuten“, sagt Professor Dr. Christian Ohrloff, Mediensprecher der Stiftung Auge.